Wie alles begann - die Geschichte von Ingredienza

Wie alles begann - die Geschichte von Ingredienza

Unsere Geschichte – wie aus einer Idee eine Teigwaren-Manufaktur wurde

Die Geschichte der Ingredienza die Teigwaren-Manufaktur GmbH beginnt im Jahr 1989 – nicht in einer grossen Produktionshalle, sondern mit einer Idee, viel Leidenschaft und einer Pastamaschine in einer privaten Küche.

Gegründet wurde das Unternehmen von Rolf Thalheim und Carina Süss, die damals als Partyservice und sogenannte Störköche tätig waren. Ihre Vision war es, Menschen eine echte Restaurant-Experience direkt nach Hause zu bringen: frisch gekocht, persönlich serviert und mit hochwertigen Zutaten.

Schon zu dieser Zeit entstand ein Gedanke, der den weiteren Weg entscheidend prägen sollte – die Herstellung eigener Teigwaren. Mit einer Imperia-Pastamaschine wurden die ersten Ravioli produziert, zunächst noch im kleinen Rahmen und mit viel Handarbeit.

Die ersten Schritte in der Pastaproduktion

Im Jahr 1990 folgte der nächste mutige Schritt: Mit zwei Ravioli-Sorten – Mousseline-au-Saumon-Ravioli und Miesmuschel-Kalbfleisch-Ravioli – begann Rolf Thalheim, von Restaurant zu Restaurant zu ziehen, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen.

Produziert wurde damals in der Räucherei der Metzgerei Wegmüller, einem der ersten Partnerbetriebe. Die Teigwaren wurden sogar im Verkaufsladen der Metzgerei Wegmüller angeboten – ein frühes Zeichen dafür, dass das Produkt auf Interesse stiess.

Bereits 1991 zog Ingredienza an die Viktoriastrasse in eine ehemalige Bäckerei um. Ein Jahr später, 1992, folgte der Umzug an den heutigen Standort, wo sich die Teigwaren-Manufaktur weiterentwickeln und professionalisieren konnte.

Wachstum, neue Standorte und internationale Wege

Mit zunehmender Bekanntheit wagte Ingredienza weitere Schritte.
1996 wurde „Ingredienza der Laden“ an der Kramgasse eröffnet. Zwei Jahre später folgte ein Geschäft in Biel, das sich wirtschaftlich jedoch nicht langfristig behaupten konnte.

Im Oktober 2000 kam ein weiterer Standort in Zürich an der Zollikerstrasse – direkt neben dem Restaurant Riesbächler – hinzu. Dieser Laden bestand bis 2004.

Parallel dazu lief der Cateringservice bis etwa ins Jahr 2000 auf Hochtouren. Danach verlagerte sich der Fokus immer stärker auf die Pastaproduktion und Teigwarenherstellung.

Eine besondere Episode in der Firmengeschichte war der Export von Teigwaren nach Russland, wo die Produkte zeitweise in einem russischen Einkaufszentrum verkauft wurden – ein unerwarteter, aber spannender Schritt auf internationalem Parkett.

Herausforderungen der Anfangsjahre

Die frühen Jahre waren geprägt von Improvisation und grossem Einsatz. Eine der grössten Herausforderungen stellte das Tiefkühlen der Teigwaren dar. Zu Beginn standen keine eigenen Tiefkühlanlagen zur Verfügung. Die Produkte mussten an externen Standorten eingefroren, später wieder abgeholt, verpackt und eingelagert werden – ein logistischer Kraftakt.

Auch die Kundengewinnung war nicht einfach. Mit Mustern im Gepäck von Restaurant zu Restaurant zu gehen, erforderte Überzeugungsarbeit, Geduld und viel Durchhaltevermögen.

Diese Anfangszeit prägte den Charakter der Teigwaren-Manufaktur Ingredienza nachhaltig: flexibel bleiben, Lösungen finden und an die eigene Idee glauben.

Heute und morgen

Bis heute hat sich vieles verändert. Produktionsprozesse wurden vereinfacht, Abläufe optimiert und an moderne Anforderungen angepasst. Handgemachte Teigwaren "Fatto a mano" werden heute nicht mehr hergestellt, da sie extrem zeitintensiv sind. Stattdessen setzt Ingredienza auf effiziente Produktionsmethoden bei gleichbleibend hohem Qualitätsanspruch.

Was jedoch geblieben ist, ist die Grundidee, mit der alles begann:
hochwertige Zutaten, ehrliche Produkte und Leidenschaft für Teigwaren.

Mit einem Blick in die Zukunft bleibt Ingredienza ihrer Linie treu: Tradition und Erfahrung sollen mit zeitgemässen Prozessen verbunden werden, um auch weiterhin qualitativ hochwertige Teigwaren für Kundinnen und Kunden herzustellen – und die Geschichte fortzuschreiben, die 1989 mit einer einfachen, aber starken Idee begann.

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